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Parodontitis und Diabetes

Diabetes ist eine Insulin-Mangel Erkrankung. Gleich, ob die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin nicht in ausreichender Menge bilden kann (Typ-1 Diabetes), oder die Insulinwirkung eingeschränkt ist (Typ-2 Diabetes), der Effekt ist, dass der Zucker, den wir mit der Nahrung zu uns neben, nicht schnell genug von den Zellen aufgenommen werden kann und die Glukose zu lange im Blut verbleibt. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte haben schwerwiegende gesundheitliche Schäden zur Folge: Infarkterkrankungen, Nierenversagen, schwere Augenerkrankungen bis hin zu Erblindung, Wundheilungsstörungen und diabetisches Fußsyndrom.

In Deutschland leben ca. 8 Millionen Menschen bei denen die Stoffwechselerkrankungen Diabetes diagnostiziert wurden. Und jeden Tag kommen ca. 1.000 neue Fälle hinzu1.

Aktuelle Forschungen kommen zu dem Schluss, dass eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) nicht nur als eine diabetische Folgeerkrankung anerkannt werden muss, sondern dass umgekehrt auch eine schwere Parodontitis einerseits die Entstehung eines Diabetes fördert und andererseits die therapeutische Blutzuckereinstellung behindert.

Andere Publikationen zeigen, dass bei Patienten die an einer scheren Parodontitis leiden, auf Dauer ein höheres Risiko für eine Stoffwechselentgleisung besteht und sich eine Insulinresistenz entwickelt. Damit ist die Parodontitis auch ein Risikofaktor für den Diabetes.

Diese unglückliche sich gegenseitige Beeinflussung hat aber auch etwas Positives. Studien haben gezeigt, dass bei Diabetikern, die gleichzeitig an einer schweren Form der Parodontitis erkrankt waren, eine erfolgreiche Parodontitistherapie den Blutzuckerspiegel senkte – und das um durchschnittlich 0,4 bis 0,8 %-Punkte. Dieser Effekt ist ähnlich groß wie der einer üblichen medikamentösen Metformintherapie.

Was bedeutet das für Betroffene?

Eine moderne Betreuung von Diabetikern schließlich die zahnärztliche Behandlung einer Parodontitis mit ein. Und umgekehrt muss bei jedem an Parodontitis erkrankten Patienten die glykämische Stoffwechselsituation berücksichtigt werden. Mit anderen Worten Allgemeinmediziner müssen enger mit Zahnmedizinern zusammenarbeiten.

Aus diesen Fakten wir auch deutlich, dass auf die häusliche Mundhygiene besonders geachtet werden muss. Bei Diabetikern gehört neben der zweimal täglichen, gründlichen Reinigung der Zähne mit Hilfe einer geeigneten Zahnbürste auch die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume.

Betroffene haben grundsätzlich eine erhöhte Risikosituation. Besonders in solchen Fällen empfehlen die Autoren einer kürzlich publizierten Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse die Verwendung von Zahnpasten die eine klinisch relevante anti-Plaquewirkung und sinnvollerweise auch einen entzündungshemmenden Effekt besitzen – Fragen Sie einfach Ihren Zahnarzt 2.

© Copyright 2012 Colgate-Palmolive Co.

Quellenverweis:
1. IDF Diabetes Atlas 2009.
2. Internist 2011: 52;466-477.

Mund- und Zahnpflege und Erkrankungen

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