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Mundkrebs: Anzeichen und Symptome

Was ist Mundkrebs?
Als Mundkrebs bezeichnet man Krebs, der sich an den Lippen (meist an der Unterlippe), im Mundinnenraum, im hinteren Rachenraum, an den Rachenmandeln oder an den Speicheldrüsen entwickelt. Er ist bei Männern häufiger als bei Frauen und tritt in der Regel erst nach dem 40. Lebensjahr auf. Rauchen in Verbindung mit starkem Alkoholkonsum ist der wichtigste Risikofaktor.

Wenn Mundkrebs früh entdeckt wird, ist die Prognose für Patienten sehr gut, mit einer Fünf-Jahres Überlebensrate von mehr als 90 Prozent. Unglücklicherweise wird Mundkrebs meistens nicht früh diagnostiziert.

Eine Früherkennung des Mundkrebses ist daher entscheidend für die erfolgreiche Behandlung.

Kann ich Mundkrebs selbst erkennen und auf was sollte ich achten?
Nein, die Beurteilung von Veränderungen in der Mundhöhle, die Krebs sein könnten, gehört zu den Aufgabe des Zahnarztes. Allerdings sollten Sie auf Veränderungen im Mund selbst achten. Aber da man oftmals Veränderungen nicht selbst wahrnimmt, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt so wichtig. Wenn Sie aber folgende Dinge bei sich bemerken, sollten Sie auf jeden Fall auch zwischendurch den Zahnarzt aufsuchen:

  • Wunde Stellen an Lippen, Zahnfleisch oder Mundinnenseite, die leicht bluten und nicht verheilen
  • Knoten , Verdickung und Sturkturveränderungen in der Wange, die Sie mit der Zunge fühlen können
  • Weissliche auch fädig durchzogene nicht abwischbare Flecken auf der Mundschleimhaut
  • Sensibilitätsverlust oder Taubheitsgefühl in einem Teil des Mundes
  • Weiße oder rote Flecken auf Zahnfleisch, Zunge oder Mundinnenseite
  • Schwierigkeiten beim Kauen oder Schlucken von Nahrung
  • Wundheit oder unerklärliche Schmerzen im Mund oder unerklärliches Fremdkörpergefühl in der Kehle
  • Schwellungen am Kiefer, die zu einem schlechten Sitz der Prothese führen
  • Stimmveränderungen

Wie wird ein Mundkrebs diagnostiziert?
Die gängigste Methode ist eine Gewebeentnahme (Biopsie). Die Zellen werden dann im Labor ausgetestet. Das Verfahren dauert vergleichsweise lange, weil das Testergebnis erst in einigen Tagen vorliegt. In neueren Verfahren werden auch Abstriche mit kleinen Bürsten gemacht, auf einen Chip platziert und dieser in einen Analysator gesetzt. Das Ergebnis liegt in acht bis 20 Minuten vor. Die Biopsie scheint aber noch immer die sicherste diagnostische Methode zu sein.

Wie kann ich Mundkrebs vorbeugen?
Rauchen (aber auch Tabak kauen) ist der größte Risikofaktor. Auch der tägliche Kontakt der Mundschleimhaut mit alkoholhaltigen Flüssigkeiten und Getränken (ab ca. 30 Vol.%) – vor allem auch in Kombination mit Tabakkonsum – erhöht das Risiko für Mundkrebs erheblich. Tabakmissbrauch ist für 80 bis 90 Prozent der Mundkrebsfälle verantwortlich. Die beste Vorsorge besteht also darin nicht erst mit dem Tabakkonsum zu beginnen oder möglichst schnell damit aufzuhören.

Durch Rauchen ist (nicht nur) die Mundgesundheit in Gefahr:
Die Verbindung zwischen Rauchen, Krebs- und Infarkterkrankungen und Durchblutungsstörungen ist weithin bekannt. Viele Raucher haben ein schlechteres Geruchs- und Geschmacksempfinden als zuvor und riskieren auch kosmetische Probleme z.B. verfärbter Zähne. Raucher erlaben auch eine immer stärker werdende Abhängigkeit und können bald keinen Tag mehr unbeschwert verbringen ohne dem Zwang nachzugeben unbedingt „Eine“ zu rauchen.

Auch ihre Mundgesundheit ist in Gefahr, schon wenn Sie sich 5 - 10 Zigaretten täglich anstecken. Starke Raucher haben ein 7,3fach höheres Risiko für Parodontitis und ein 20-fach erhöhtes Risiko für Zahnlosigkeit. Das liegt daran, dass Rauchen die körpereigene Abwehr schwächt und erschwert, also Infektionen zu bekämpfen und sich von Verletzungen zu erholen.

Am besten ist es daher, gar keinen Tabak zu rauchen, zu kauen oder zu schnupfen. Menschen, die ihren Tabakkonsum einstellen, reduzieren Ihr Risiko, an Mundkrebs zu erkranken, enorm – auch nach langjährigem Missbrauch. Allerdings tritt der komplette Erholungseffekt erst nach etwa 5 bis 10 der Abstinenz ein – so lange braucht der Körper, um sich von den schweren Schäden durch Tabak zu befreien.

Chronischer und/oder übermäßiger Alkoholkonsum erhöht ebenfalls das Risiko an Krebs zu erkranken, und die Kombination von Alkohol mit Tabak schafft ein besonders hohes , bis zu 40-fach erhöhtes Mundkrebsrisiko, im Vergleich zu Personen die keinen Alkohol trinken und nicht rauchen.

Wie wird Mundkrebs behandelt?
Eine der ersten Maßnahmen sollte sein, die Risiko erhöhenden Faktoren auszuschalten.

Nach Diagnosestellung entwickelt ein Team von Experten (darunter ein Oralchirurg und ein Zahnarzt) einen Behandlungsplan, der den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasst ist. In der Regel ist eine Operation erforderlich oftmals gefolgt von Bestrahlung und Chemotherapie. Es ist wichtig, einen Zahnarzt aufzusuchen, der mit den unter diesen Therapien auftretenden Veränderungen im Mund vertraut ist.

Welche oralen Nebenwirkungen treten unter der Strahlentherapie auf?
Bei der Strahlentherapie im Hals- und Kopfbereich kommt es bei vielen Patienten zu Reizungen im Mund, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden und Geschmacksveränderungen und einer direkten Scädigung der Zahnhartsubstanz. Bestrahlungen können die Speicheldrüsen irreparabel zerstören. Da nun viel weniger oder gar kein Speichel mehr fliess erhöht sich auch das Kariesrisiko dementsprechend. Auch muss die Ernährung umgestellt werden, denn jedes Mal, wenn Sie zucker- oder stärkehaltige Getränke oder Nahrungsmittel zu sich nehmen, produzieren die Bakterien in der Plaque Säuren, die Ihre Zähne über 20 Minuten oder länger angreifen. Da nun der fehlende Speichel die Schäden nicht mehr ausgleichen kann, sollten Sie die Anzahl der Zwischenmahlzeiten, der Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränke einschränken oder ausschließlich zu den Hauptmahlzeiten einnehmen. Natürlich die häusliche Hygiene der Zähne, von Zahnfleisch, Mund und Rachen während und nach der Strahlentherapie besonders wichtig,.

Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Krebsspezialisten und Zahnarzt über alle Mundprobleme, die möglicherweise während oder nach der Strahlentherapie auftreten. Besprechen Sie auch mit Ihrem Zahnarzt vor Beginn einer Krebstherapie im Kopf- und Halsbereich, was Sie vor, während und nach der Therapie tun können, um mögliche Nebenwirkungen im Mundbereich vorzubeugen.

Wie kann ich die Mundgesundheit während meiner Therapie aufrechterhalten?
Benachrichtigen Sie vor der Strahlentherapie Ihren Zahnarzt und machen Sie einen Termin für eine umfassende Kontrolluntersuchung. Bitten Sie Ihren Zahnarzt, sich mit Ihrem Strahlentherapeuten in Verbindung zu setzen, ehe die Strahlentherapie beginnt.

Selbst einfachste Mundhygienemaßnahmen können währen einer Krebstherapie sehr unangenehm sein. Zahnpasten erscheinen einfach zu scharf, die Borsten der Zahnbürsten tun weh, weil die Gewebe wund sind. Klären Sie dies vorher mit Ihrem Zahnarzt. Kurzfristig können Chlorhexidin-Mundspülungen ohne Alkohol hilfreich sein, oder die Anwendung von besonders weichen Zahnbürsten sowie mild schmeckende Zahnpasten können den Leidensdruck verringern. Die Anwendung von Fluoridlack – vor, wie auch bald nach der Therapie kann den Zerfall der Zähne aufhalten.

Wann immer es ertragbar ist putzen Sie nach jeder Mahlzeit mit einer extra weichen Zahnbürste Ihre Zähne und verwenden Sie täglich Zahnseide und eine alkoholfreie, fluoridhaltige Mundspülung. Meiden sie scharfe Gewürze und harte Lebensmittel, wie rohes Gemüse, trockene Cracker oder Nüsse. Meiden Sie ebenso Tabak und Alkohol.

Trinken sie viel stilles Wasser, kauen Sie zuckerfreien Kaugummi oder lutschen Sie zuckerfreie Bonbons, um den Speichelfluss zu stimulieren und Ihren Mund feucht zu halten.

©Colgate-Palmolive Company, 2012

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