Vor der Geburt
Befolgen Sie diese sechs Schritte für eine gute Mundgesundheit:
- Gehen Sie zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung.
Lassen Sie Ihre Zähne reinigen und kontrollieren. Lassen Sie alle notwendigen zahnärztlichen Eingriffe vornehmen. Die Keime, die Karies entstehen lassen, können nach der Geburt auf das Baby übertragen werden.
- Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich.
Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit einer Fluoridzahncreme. Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste. Platzieren Sie die Borsten der Zahnbürste immer im Übergangsbereich von Zähnen und Zahnfleisch. Hier beginnt Parodontitis.
- Verwenden Sie täglich Zahnseide.
Verwenden Sie täglich Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume, wo die Zahnbürste nicht hinkommt.
- Begrenzen Sie die Anzahl süßer oder stärkehaltiger Zwischenmahlzeiten pro Tag.
Süße oder stärkehaltige Zwischenmahlzeiten können zu "Säureattacken" auf Ihre Zähne führen. Trinken Sie weniger gesüßte Getränke und essen Sie weniger Süßigkeiten. Limonade und Süßigkeiten können zu Karies führen. Essen Sie mehr Früchte und Gemüse.
- Nutzen Sie die Schwangeren-Vorsorgeuntersuchung.
Befolgen Sie den Rat Ihres Gesundheitsexperten. Dies ist wichtig für Ihre Gesundheit und die Ihres Babys.
- Nehmen Sie genügend Kalzium auf.
Sie brauchen Kalzium für die Zähne und Knochen Ihres Babys. Kalzium ist in Milch, Käse, getrockneten Bohnen und grünem Blattgemüse enthalten.
0-6 Monate
Babys brauchen gesunde Zähne zum Essen, Sprechen und Lachen. Hier folgen nun 3 Wege, die es Ihnen ermöglichen, das Lächeln Ihres Babys zu bewahren.
- Prüfen Sie den Fluoridgehalt.
Fluorid beugt Karies vor und kräftigt die Zähne. Fragen Sie Ihren Zahn- oder Hausarzt, ob Ihr Wasser die richtige Fluoridmenge enthält, um Karies vorzubeugen.
Falls Ihr Wasser nicht fluoridiert ist oder Sie zum Trinken oder Kochen Mineralwasser verwenden, kann Ihnen Ihr Arzt oder Zahnarzt Fluoridtabletten für das Baby verschreiben.
- Vermeiden Sie es Ihr Baby mit einer Flasche ins Bett zu bringen.
Das Baby mit einer Flasche ins Bett zu bringen, kann Karies verursachen. Falls Sie stillen, vermeiden Sie ein Dauernuckeln Ihres Babys. Jede Flüssigkeit außer Wasser – sogar Milch und Fruchtsaft – kann zu Karies führen. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Baby braucht beim Schlafen etwas zum Nuckeln, versuchen Sie es mit einem Schnuller oder einer Wasserflasche.
- Achten Sie auch auf Ihre eigene Mundgesundheit.
Die jüngste Forschung zeigt, dass Sie kariesverursachende Keime übertragen können, sobald das Baby Zähne hat. Dies kann beim Probieren der Babynahrung passieren oder wenn das Baby Ihnen seine Finger in den Mund steckt. Zahnlöcher ohne Füllungen erhöhen die Gefahr zur Übertragung dieser Keime, deshalb sollte jede Karies so schnell wie möglich behandelt werden!
Frühkindlicher Karies vorbeugen
Frühkindliche Karies ist eine ernstzunehmende Zahnerkrankung. Die Folgen dieser Erkrankung sind Karies, Schmerzen, Entzündungen, frühzeitiger Zahnverlust, Sprachprobleme und der Verlust des Selbstvertrauens.
Frühkindliche Karies ist vermeidbar. Anbei ein paar Tipps:
- Vermeiden Sie es Ihr Baby mit einer Flasche ins Bett zu bringen und vermeiden Sie ein Dauernuckeln Ihres Babys.
- Wasser ist die einzige Flüssigkeit, die nicht gefährlich für die Zähne Ihres Babys ist.
- Laut APHA (American Public Health Association) sollte das Baby mit 12 bis 14 Monaten der Flasche entwöhnt werden.
6-18 Monate
Hier folgen nun 4 Wege, die es Ihnen ermöglichen, das Lächeln Ihres Babys zu bewahren.
- Wenn Ihr Baby zwischen 6 und 12 Monaten ist, beginnen Sie mit der Verwendung einer Trinklerntasse.
Sobald Ihr Baby nach Ihrem Schmuck greift und selbständig Spielzeug hält, ist es Zeit für die Einführung einer Trinklerntasse. Zunächst wird sicher tüchtig gekleckert, aber bleiben Sie dennoch dabei. Ihr Baby wird begeistert sein, diese neue Fähigkeit zu erlernen!
- Vermeiden Sie, dass ihr Baby mit einer Flasche umher läuft.
Dauerndes Nuckeln an der Flasche kann zu schweren Zahnschäden führen, bekannt als “Frühkindliche Karies”.
- Reinigen Sie die Zähne Ihres Babys täglich.
Wenn die Zähne im Alter von etwa 6 Monaten durchbrechen, sollten Sie sie täglich mit einer weichen, feuchten Babyzahnbürste reinigen. Am besten ist es, sich dazu hinzusetzen und das Baby auf dem Arm zu halten. Sie können sich auch auf den Boden setzen und den Kopf des Babys auf Ihren Schoß legen. Prüfen Sie die Zähne Ihres Babys auf Karies. Heben Sie die Lippe des Babys und betrachten Sie die Zähne. Sehen Sie braune Stellen oder kreidige weiße Flecken, machen Sie einen Termin mit Ihrem Zahnarzt.
- Besuchen Sie den Zahnarzt.
Sobald Ihr Baby seinen ersten Geburtstag erreicht hat, ist es an der Zeit für den ersten Zahnarztbesuch!
18-24 Monate
Hier folgen nun 2 wichtige Wege, die es Ihnen ermöglichen, das Lächeln Ihres Kleinkindes zu bewahren.
1. Begrenzen Sie die Anzahl der Zwischenmahlzeiten, die Ihr Kleinkind pro Tag zu sich nimmt. Geben Sie Ihrem Kind keine Limonade, Süßigkeiten oder stärkehaltige Lebensmittel wie Chips oder Cracker. Diese Zwischenmahlzeiten können Karies verursachen.
Vermeiden Sie permanentes Naschen. Jedes Mal, wenn Ihr Kind Süßigkeiten oder stärkehaltige Lebensmittel zu sich nimmt, erfolgt eine „Säureattacke“ auf die Zähne. Je mehr „Säureattacken“, desto mehr Karies. Wenn Sie eine Süßigkeit oder ein stärkehaltiges Lebensmittel geben möchten, dann zur Mahlzeit.
Achtung: Nach Untersuchungen der American Academy of Pediatrics sollte Ihr Kind keine Flasche mehr verwenden. Dauernuckeln aus der Flasche, z. B. zum Einschlafen, kann Karies verursachen. Dies kann zu Schmerzen und Entzündungen führen und zudem das schöne Lächeln Ihres Kindes ruinieren!
Liste der Zwischenmahlzeiten für gesunde Zähne
Geben Sie Ihrem Kind Liebe mit zahngesunden Zwischenmahlzeiten.
- Früchte
- Gemüse
- Belegte Brote
- Cerealien mit Milch
- Käse
- Joghurt
- Milch
- Säfte ohne Zuckerzusatz
Begrenzen Sie die Nascherei auf 2-3 pro Tag.
2 . Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich. Putzen Sie die Zähne Ihres Kleinkindes nach dem Frühstück und vor dem Zubettgehen. Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste in kindgerechter Größe zum Säubern von Zähnen und Zahnfleisch. Wenn Ihr Kind schon weiß, wie man nach dem Zähneputzen ausspuckt, können Sie eine erbsengroße Menge Fluoridzahncreme auf die Zahnbürste geben. Ihr Kind darf zwar üben, seine Zähne selbst zu putzen, aber Sie müssen es dennoch unterstützen. Wenn Ihr Kind mit dem Putzen fertig ist, sollten Sie noch einmal nachputzen. Die meisten Kleinkinder putzen ihre Zähne bis zum Alter von sechs Jahren nicht richtig.
3. Denken Sie daran – der Zahnarzt ist Ihr Partner! Nach der ersten Kontrolluntersuchung ab dem ersten Lebensjahr, sollten Sie den Zahnarzt regelmäßig aufsuchen. Vor Ihrem Termin, sollten Sie „Zahnarzt“ mit Ihrem Kind spielen. Verwenden Sie eine Taschenlampe und einen Spiegel und zählen Sie Ihre Zähne und die Ihres Kindes. Lesen Sie Ihrem Kind Bücher über den Zahnarztbesuch vor. Erinnern Sie Ihr Kind an das, was bei der zahnärztlichen Kontrolle gemacht wird. Sie können z.B. sagen: “Der Zahnarzt möchte Dich wieder sehen und vielleicht ein Bild von Deinen Zähnen machen!” Vermitteln Sie dabei ein positives Bild. |